Wiener Gewerkschaftsschule

stark. sozial. gerecht

29. Juni 2009 · Kommentar schreiben

ögbkongress

“stark. sozial. gerecht. Dein Partner in der Arbeitswelt.” – so lautet das Motto des 17. ÖGB-Bundeskongresses. Im Mittelpunkt stehen die Abrechnung mit den Ursachen der Krise, ein deutliches Zeichen gegen Sozialabbau und die Wahl der neuen ÖGB-Spitze.

Warum ein Kongress?

Seit dem vorigen Bundeskongress im Jänner 2007 sind erst knapp zwei Jahre vergangen, üblicherweise finden Kongresse aber nur alle vier Jahre statt. Warum also schon wieder ein Kongress? Nach der Nationalratswahl im Herbst 2008 – etwas mehr als eineinhalb Jahre nach dem 16. ÖGB-Kongress – wechselte der damalige ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer ins Sozial- und Arbeitsministerium.

Der ÖGB-Bundesvorstand bestellte Erich Foglar, Vorsitzender der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung (GMTN), am 1. Dezember 2008 zum geschäftsführenden ÖGB-Präsidenten. Der Kongress im Juni wird Präsident, VizepräsidentIn, Vorstand und Kontrolle wählen.

Soziale Bewältigung der Krise

Der Bundeskongress findet in wirtschaftlich schwierigen Zeiten statt, Stichwort Finanzkrise und Auswirkungen auf die Wirtschaft. Gerade in so schwierigen Zeiten brauchen die ArbeitnehmerInnen eine starke Gewerkschaftsbewegung.

“Wir wollen beim Bundeskongress eine scharfe, kritische Abrechnung mit den Ursachen, die zur aktuellen Krise geführt haben”, sagt der geschäftsführende ÖGB-Präsident Erich Foglar. “Vom Bundeskongress aus soll außerdem ein starkes Signal gesendet werden, dass es nach der Krise – als Gegenfinanzierung der jetzigen Maßnahmen – keinen Sozialabbau geben darf.”

Starkes Zukunftsprogramm

Der Bundeskongress wird auch ein Grundsatzprogramm für die kommenden Jahre beschließen. Strenge Regeln für die Finanzwirtschaft, um derartige Krisen in Zukunft zu verhindern, der generelle Wechsel im Steuersystem, die Absicherung der Sozialsysteme, in die Zukunft gewandte Bildungspolitik, Armutsbekämpfung u. a. mit Mindestsicherung und höherem Arbeitslosengeld sind einige der Themen im Zukunftsprogramm des ÖGB.

“Nur der ÖGB kann in dieser schwierigen Zeit dafür garantieren, dass die Rechte und Anliegen der ArbeitnehmerInnen stark vertreten werden, dass die Bewältigung der Krise sozial über die Bühne geht, und dass dafür gesorgt wird, dass es danach in der Gesellschaft gerecht zugeht”, sagt Erich Foglar. “Dafür rüsten wir uns mit einem starken Programm.”

Mitglieder sind am Wort!

Beim Bundeskongress wird neben der inhaltlichen Positionierung auch der Vorstand neu gewählt. Dass sich die KandidatInnen beim Kongress einem Hearing stellen, ist ein Ergebnis der 2006 eingeleiteten ÖGB-Reform. Aber nicht nur die KongressteilnehmerInnen können Fragen stellen, auch alle Mitglieder sind dazu eingeladen. “Ein weiterer Schritt in Richtung mehr Transparenz”, sagt ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl.
Quelle: ÖGB-Homepage

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Besuch der 62A in der Gedenkstätte Mauthausen

22. Juni 2009 · 2 Kommentare

Auf Eigeninitiative der 62A besuchten wir die Gedenkstätte Mauthausen. Alle Vorbereitungen, sowie die Anreise organisierten sich die SchülerInnen selbst. Gabi Schartlmüller schildert im nachfolgenden Text ihre Eindrücke.

Schon auf der Hinfahrt mit dem Auto nach Mauthausen überlegte ich, ob es uns möglich sein wird, das Unfassbare, das an diesem Ort geschehen ist wenigstens in Ansätzen zu verstehen.
Bereits die Schilderung, von Waltraud, unseres Guides, wie der Marsch der Häftlinge vom Bahnhof, durch die Stadt Mauthausen, zum Lager ablief, rief in mir Entsetzen über die Teilnahmslosigkeit der Bevölkerung hervor. Karawanen von Menschen die mit ihren Holzpantoffeln durch den Ort getrieben wurden. Tausende und Abertausende zum Lager, aber keiner ging den Weg zurück….. .
Da ich etwas von der Atmosphäre der Gedenkstätte aufnehmen wollte, ersparte ich mir den Weg über die Todesstiege und entschied mich bei der „Fallschirmspringerwand“ zu warten. Eine Bank in der Nähe des Denkmals der DDR bot sich mir zur Rast an. Während ich meinen Gedanken nachhing, kroch in mir das Gefühl von Unbehagen empor. Kein Geräusch, keine Bewegung, kein Vogelgezwitscher – Totenstille.
Wenn man bedenkt, dass hier 200 000 Menschen inhaftiert und die Hälfte davon in der Gaskammer, in der Genickschussecke, am Galgen, auf der Todesstiege mit der Fallschirmspringerwand, durch “Selbstmord” umgekommen sind, dann dürfen wir nicht still sein zu religiöser Hetze, Ausländerfeindlichkeit, zu „rassistischer“ Verfolgung, sonst laufen wir Gefahr, dass in Europa wieder Stille herrscht – Totenstille.

Autorin: Gabi Schartlmüller

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ÖGB-Broschüre: “Was Sie unbedingt wissen sollten!”

9. Juni 2009 · Kommentar schreiben

Wer nichts weiß, muss alles fragen – erst recht wenn sich ständig etwas ändert. Aus was-sie-unbedingt-wissen-sollten1diesem Grund produziert der ÖGB jedes Jahr die Broschüre “Was Sie unbedingt wissen sollen!”

Die wichtigsten Infos zu Arbeitsrecht, Arbeitslosenversicherung, Steuern und ArbeitnehmerInnenveranlagung. Kompakt, übersichtlich und im handlichen Taschenformat.

Bestellungen, sowie der Download als pdf sind über diesen Link möglich

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wähle dein Europa

22. Mai 2009 · 2 Kommentare

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… die Kampagne zur EU-Wahl

Rund 80 % aller Gesetze die uns in Österreich betreffen, wurden in Brüssel beschlossen. Da liegt es doch auf der Hand, dass wir  auch jene PolitikerInnen wählen, die dann unsere Interessen in unserem Europa vertreten sollen.

Der ÖGB hat für die EU-Wahl eine Homepage eingerichtet. Auf dieser findet ihr alle Infos, die für euch als BetriebsrätInnen wichtig sind um euch “EU-sattelfest” zu machen. Besonders witzig ist der personalisierte Werbespot.
Hier kommt ihr direkt auf die Homepage!

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Euer Abend mit dem Präsidenten am 22. April 2009

18. Mai 2009 · Kommentar schreiben

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Demo am 13. Mai: “Wir verzichten nicht”

8. Mai 2009 · Kommentar schreiben

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GMTN, GPA-djp, VIDA, GdC und GBH:
Demonstration für faire Einkommen – für unseren Kollektivvertrag

Lohn- und Gehaltsverhandlungen werden ergebnislos unterbrochen und doch lesen wir in den Zeitungen von  Dividenden und Gewinnausschüttungen.

Sparen auf Kosten der ArbeitnehmerInnen ist eine einseitige und zugleich fahrlässige Lösung, denn:
nur wer genug im Geldbörsl hat, kann auch die Wirtschaft ankurbeln. 
Darum hingehen – Trillerpfeife mitnehmen!

15:30 Treffpunkt Schwarzenbergplatz
17:00 Abschlusskundgebung vor der WKÖ  (Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien)

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wer wählen geht sichert sich seine Vertretung in der AK

5. Mai 2009 · Kommentar schreiben

Seit Montag 05. Mai bis einschließlich 18. Mai 2009 ist es den Wiener ArbeitnehmerInnen möglich ihr “Parlament” zu wählen.
Damit die  Sorgen und Anliegen der ArbeitnehmerInnen auch weiterhin gehört werden, ist es notwendig, eine starke Arbeiterkammer zu haben, die durch eine hohe Wahlbeteiligung bestätigt wird.

Infos zur und über die AK-Wahl in Wien findet ihr hier

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Ausstellung 90 Jahre Betriebsratsgesetz

27. April 2009 · 3 Kommentare

1925-demostration1 Am 15. Mai 1919 wurde das Betriebsratsgesetz beschlossen. Österreich war damit das erste Land der Welt, das ein derartiges Gesetz verabschiedete. Anlässlich des 90. Geburtstags wird heuer eine Wanderausstellung durch alle Bundesländer gehen. Der Start ist am 15. Mai im ÖGB Innsbruck. Neben interessanten historischen Entwicklungen wird es viele Infos rund um das Thema “BetriebsrätIn-sein” geben.

Wir werden euch natürlich rechtzeitig darüber informieren, wann und wo die Ausstellung in Wien zu sehen sein wird.

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Buchtipp: Burnout

20. April 2009 · Kommentar schreiben

Fast alle kennen das Gefühl, wie es ist wenn man so richtig ausgebrannt und fertig ist. Meistens sind dies kuzre Phasen in unserem Leben, aber was tun wenn dieser Zustand länger andauert und die Gesundheit darunter leidet?
Infos und Hintergründe findet ihr in diesem Buch vom ÖGB-Verlag:

Stress- und Burn-out-Prävention42-17073705
Burn-out ist ein Belastungssyndrom, das von emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung geprägt ist. Es entwickelt sich über Monate, manchmal sogar über Jahre. Innerer Leistungsdruck und zunehmende Belastung am Arbeitsplatz sind verantwortlich für diesen Teufelskreis.

Verstärktes Engagement am Arbeitsplatz verknüpft mit der Vernachlässigung eigener Bedürfnisse bilden das Kernsegment des Problems. Depression und im schlimmsten Fall Zusammenbruch sind die Folgen.

Beim Burn-out-Syndrom handelt es sich längst um keine Managerkrankheit mehr. Ganz im Gegenteil: Techniker mit Rufbereitschaft und Erfolgsdruck, Mitarbeiter im Tourismus, Berufskraftfahrer, Polizisten, Mitarbeiter in Callcenters – das sind nur einige Beispiele für Betroffene. Entflammt und ausgebrannt, so beschreiben Angestellte immer öfter ihre Probleme am Arbeitsplatz.

Die AutorInnen
Dr. Natascha Wendt (Gewerkschaft der Privatangestellten)
Mag. Michael Ensle (Unternehmensberater, MANA-Coaching)

2008, 148 Seiten

Preis: EURO 21,00 (inkl. Ust., exkl. Versandkosten)
ISBN: 978-3-7035-1327-5

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häufig gestellte Fragen (FAQ´s)

9. April 2009 · Kommentar schreiben

Ab heute sind sie online, die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Gewerkschaftsschule. Über folgenden Link könnt ihr sie gerne nachlesen:
FAQ´s der Wiener Gewerkschaftschule

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