Am 15. Mai 1919 wurde das Betriebsratsgesetz beschlossen. Österreich war damit das erste Land der Welt, das ein derartiges Gesetz verabschiedete. Anlässlich des 90. Geburtstags wird heuer eine Wanderausstellung durch alle Bundesländer gehen. Der Start ist am 15. Mai im ÖGB Innsbruck. Neben interessanten historischen Entwicklungen wird es viele Infos rund um das Thema „BetriebsrätIn-sein“ geben.
Wir werden euch natürlich rechtzeitig darüber informieren, wann und wo die Ausstellung in Wien zu sehen sein wird.
Fast alle kennen das Gefühl, wie es ist wenn man so richtig ausgebrannt und fertig ist. Meistens sind dies kuzre Phasen in unserem Leben, aber was tun wenn dieser Zustand länger andauert und die Gesundheit darunter leidet?
Infos und Hintergründe findet ihr in diesem Buch vom ÖGB-Verlag:
Stress- und Burn-out-Prävention Burn-out ist ein Belastungssyndrom, das von emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung geprägt ist. Es entwickelt sich über Monate, manchmal sogar über Jahre. Innerer Leistungsdruck und zunehmende Belastung am Arbeitsplatz sind verantwortlich für diesen Teufelskreis.
Verstärktes Engagement am Arbeitsplatz verknüpft mit der Vernachlässigung eigener Bedürfnisse bilden das Kernsegment des Problems. Depression und im schlimmsten Fall Zusammenbruch sind die Folgen.
Beim Burn-out-Syndrom handelt es sich längst um keine Managerkrankheit mehr. Ganz im Gegenteil: Techniker mit Rufbereitschaft und Erfolgsdruck, Mitarbeiter im Tourismus, Berufskraftfahrer, Polizisten, Mitarbeiter in Callcenters – das sind nur einige Beispiele für Betroffene. Entflammt und ausgebrannt, so beschreiben Angestellte immer öfter ihre Probleme am Arbeitsplatz.
Die AutorInnen
Dr. Natascha Wendt (Gewerkschaft der Privatangestellten)
Mag. Michael Ensle (Unternehmensberater, MANA-Coaching)
2008, 148 Seiten
Preis: EURO 21,00 (inkl. Ust., exkl. Versandkosten)
ISBN: 978-3-7035-1327-5
Ab heute sind sie online, die am häufigsten gestellten Fragen rund um die Gewerkschaftsschule. Über folgenden Link könnt ihr sie gerne nachlesen: FAQ´s der Wiener Gewerkschaftschule
KulturlotsInnen als Brücke zwischen ArbeitnehmerInnen und Kunst/Kulturinstitutionen
ArbeitnehmerInnen finanzieren durch ihre Steuern unter anderem auch die Kunst und Kultur in Österreich. Leider ist dies aber auch jene Gruppe, die dieses Angebot wenig nützt.
Aus diesem Grund startet der VÖGB in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien das Projekt „KulturlotsInnen“. Diese organisieren Theater-, Museumsbesuche und dergleichen. Verhandeln aber auch spezielle Eintrittspreise und Gruppenermäßigungen.
Wollt ihr für eure KollegInnen im Betrieb zB: einen Theaterbesuch organisieren und habt dafür wenig Zeit, dann seit ihr bei unseren zwei Kolleginnen an der richtigen Adresse.
Wie letzte Woche besprochen, stelle ich eure Antworten zu unseren Fragen auf den Blog, damit von euch evtl. Ergänzungen vorgenommen werden können.
Aus den Erfahrungen die ihr bereits gemacht habt, können wir wichtige Informationen für die nächste Generation an GewerkschaftsschülerInnen erstellen. Die Schlagworte, die ihr unten im Artikel findet werden wir als Basis für die FAQ`s (Frequently Asked Questions – englisch für häufig gestellte Fragen) verwenden. Diese werden wir in den nächsten Wochen auf der Homepage des VÖGB veröffentlichen. Vorab stellen wir diese Fragen und Antworten hier auf den Blog - damit evtl. Ergänzungen von euch vorgenommen werden können.
HP´s leichter auffindbar, zB. Linksvon ÖGB und ÖGJ
Weg zur Gewerkschaftsschule soll leichter zu finden sein Info an Lehrstoff
Unklar war: was wird in welchem Umfang angeboten? Genaue Abgrenzung zur BrAk Wo liegt der Unterschied? Betreuer vorab kennen lernen
Lernziele Stundeneinteilung
Infoabend Unklare Abfolge der gewerkschaftl. Bildungsstufen
BrAk, SOZAK, usw. was ist für wen und wer darf? Keine Infos der Fachgewerkschaften
Wunsch, dass auch die Fachgewerkschaften die GS bewerben Mehr Infos über die WGS
Zusätzlicher Zeitaufwand unklar (Wochenenden, NLP) Neben der GS an 2 Abenden der Woche Parkplatz
Fraktion – Probleme
2. Semester im 2.Jahr = intensiv
WGS: Lernen macht Spaß!
Durchhaltevermögen
2 Jahre (Dauer)
Zeitaufwand bedenken
Engagement bewahren
Das Gelernte anwenden
Evtl. Ergänzungen bitte hier am Blog vermerken oder ihr schreibt ein Mail an mich: waltraud.eberharter@oegb.at
Auf diesem Weg möchten wir uns nochmals für eure Unterstützung bedanken.
Warum Web2.0 in der Gewerkschaft?
Die „Web 2.0 Gemeinschaft“ steht für Kollektive Intelligenz, Vernetzung und Zusammenarbeit und erinnert somit sehr an den Gewerkschaftsslogan: „gemeinsam sind wir stark“.
Dieser Blog auf dem ihr nun diesen Artikel lest ist nur ein Werkzeug von Web 2.0. Die Zeiten werden immer schnelllebiger, es braucht neue Werkzeuge damit sich BetriebsrätInnen vernetzen können, aber auch die Möglichkeit, dass schnell und unkompliziert Informationen an die KollegInnen im Betrieb weiter gegeben werden können.
Über das Servicecenter des ÖGB ist es möglich ExpertInnen zur Durchführung der ArbeitnehmerInnenveranlagung in den Betrieben anzufordern. Benötigt werden im Vorfeld nur der FinanzOnline-Code, sowie die Unterlagen für die Veranlagung. Falls ihr Interesse habt und euren KollegInnen im Betrieb dies anbieten möchtet, könnt ihr euch im Servicecenter bei Kollegin Sabine Niessner 01-53444 DW 149 melden.
Im Durchschnitt macht eine ArbeitnehmerInnenveranlagung €200,– aus. Oftmals ist sogar einiges mehr drin. Aber was genau kann abgesetzt werden und worauf muss geachtet werden? Hier zwei Links die euch beim Ausfüllen unterstützen solln.
Vor einiger Zeit hab ich mich mit einer Kollegin unterhalten die sehr viele Betriebe im Bereich der Industrie als Gewerkschaftssekretärin betreut. Durch die Finanzkrise haben sich die Anträge auf Kurzarbeit bei ihr gehäuft und somit auch die Sorgen und Ängste der BetriebsrätInnen. Kurzarbeit ist eine sehr gute Übergangslösung für schwierige Zeiten – allerdings müssen die ArbeitnehmerInnen über Abschläge und dergleichen informiert werden.
Letzte Woche fand eine Pressekonferenz zu diesem Thema im ÖGB statt. Der leitende Sekretär des ÖGB Bernhard Achitz klärte über Chancen und Risken der Kurzarbeit auf.
Es wurde in den Nachrichten darüber berichtet, wir lesen von Kranzniederlegungen, ZeitzeugInnen erzählen von den Februarkämpfen im 34er Jahr. Bürgerkrieg in Österreich. Eine Auswahl an Fotos aus dieser Zeit, sowie Berichte von Betroffenen findet ihr auf der Homepage des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes(DÖW). (Foto DÖW)