Buchpräsentation: „Das Überleben hat gelohnt“

blobserverIm Karl-Weigl-Bildungshaus der AK in Mödling wird am 19. Februar 2009 Walter Stern, ein Zeitzeuge zu Gast sein. Der ÖGB-Verlag veröffentlichte das Buch über sein Leben:  „Das Überleben hat gelohnt“.
Dieser Abend ist mit Sicherheit eine sehr wertvolle Erfahrung. Allein in Anbetracht dessen, dass es nur mehr sehr wenige Menschen gibt die aus der Zeit des Faschismus erzählen können.

Erinnerungen eines Metallarbeiters und Betriebsrate

Walter Stern, geb. 1924 als Kind jüdischer Eltern, wuchs im „Roten Wien“ der 30er Jahre auf.  Sein Interesse galt mehr dem Fußball als der Politik, erste Erfahrungen mit dem stark zunehmenden Antisemitismus blieben dem Jugendlichen jedoch nicht erspart. 1939 gelang ihm dann die Flucht nach Palästina.
Der Lebensweg von Walter Stern war schon früh geprägt durch eine Vielzahl von Erfahrungen, die seinen weiteren politischen Weg vorzeichneten: Antisemitismus in der Jugend, Sozialisation in der sozialdemokratischen Jugendbewegung, die Ermordung seiner Eltern im KZ,  der aktive Kampf gegen den Faschismus.
Nach dem Krieg arbeitete Walter Stern in der Metallindustrie, er trat in die KPÖ ein und engagierte sich aktiv als Betriebsrat. Mitgestaltung und solidarisches Handeln waren dabei immer die Triebfeder seines gewerkschaftlichen Handelns. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings trat Walter Stern 1968 aus der KPÖ aus. Sein politisches Engagement war damit aber nicht zu Ende.

Donnerstag, 19. Februar 2009 um 18:30
Karl-Weigl-Bildungshaus der AK-Wien
Brühler Straße 73
2340 Mödling

Anmeldungen bitte bis spätestens 13. Februar 2009 an: brigitte.daumen@akwien.at, oder per Fax: 02236/446 41 – 296

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